Die ARADO 196 A
Zwangsarbeit im II. Weltkrieg
Zur Zeit wird eine Ausstellung zum II. Weltkrieg und dem Einsatz von Zwangsarbeitern entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Schmidt-Programm.
Die Marineflieger verfügen über eine Arado Ar 196 A-5, die als Leihgabe der Vereinigten Staaten von Amerika nach Nordholz gekommen ist. Seit den 1990er Jahren hatten sich immer wieder Interessengruppen gebildet, die eines der ehemaligen Bordflugzeuge des Schweren Kreuzers PRINZ EUGEN nach Deutschland holen wollten. Im Jahr 2012 wurde dieser Wunsch Realität. Ziel ist nun die Restaurierung der Arado 196 A - des Standardbordflugzeugs des Zweiten Weltkrieges. Eine anspruchsvolle Aufgabe, da aus den letzten Jahrzehnten massive Eingriffe und Schäden am Objekt zu verzeichnen sind. In enger Abstimmung mit der Marine wird die Restaurierung des Flugzeuges mit ehrenamtlichem Engagement vorangetrieben, um es im Deutschen Luftschiff- und Marinefliegermuseum AERONAUTICUM dauerhaft auszustellen.
In der neben dem Luftfahrzeug entstehenden Ausstellungen , die sich dem Thema „Zwangsarbeit im II. Weltkrieg“ annimmt, soll der Blick auf die menschlichen Schicksale gelenkt werden, die die unzähligen Zwangsarbeiter (Kriegsgefangene, Verschleppte, Juden) in den Rüstungswerken des III. Reiches unter der Anzi-Herrschaft erleiden mussten.






